Troubleshooting

Wozu?

Gängige Trainingsformate greifen dann zu kurz oder bringen keine echte Erleichterung wenn die Betroffenen in einem schweren Konflikt oder einer echten Krise stecken. So eine Krise kann dann wie eine Betonwand sein, an der wir uns den Kopf stoßen. Von außen betrachtet (und nur von außen!) sieht man, dass sich hinter dieser Betonmauer ein ganzes Bündel an Möglichkeiten und gangbaren Wegen verbirgt, wie das Team / die Abteilung gemeinsam weiterkommen, und dazu noch an Qualität im Miteinander gewinnen kann. Mit erfahrenem Blick sehe ich eine Türe in dieser Betonmauer, und die dahinter liegenden Möglichkeiten: Unscheinbar ist diese Türe, aber da. Und in ihr befindet sich ein Schloss. Der Schlüssel zu diesem Schloss ist das Troubleshooting, und hinter dieser Türe liegt Weiterentwicklung!

Wie funktioniert Troubleshooting?

Troubleshooting läuft in drei Phasen. Je nach Komplexität und Menge der involvierten Menschen variiert die Dauer eines Troubleshooting Prozesses zwischen wenigen Tagen bis hin zu mehreren Monaten.

DIAGNOSE

Die Diagnosephase ist die kürzeste Phase. In der Diagnosephase führe ich Gespräche mit der Person, die auf mich zugekommen ist, meist die Führungskraft. Wenn nötig hole ich in Dialogen noch andere Perspektiven ein. Ich mache mir eine Bild der Situation und der Zusammenhänge, aber auch der Motivationen, Positionen und Interessen aller Betroffenen.


TRANSFORMATION

In der Transformationsphase findet die Intervention selbst statt. Widerstände und Blockaden werden sichtbar und hörbar. Einwände können zu Vorwänden werden, und wahre Einwände treten hervor. Das ist extrem wichtig, denn die Widerstände selbst geben am meisten Information über die Entwicklungsrichtung, die in diesem System erwünscht/bzw. möglich ist. Alle Beteiligten sind anwesend und wir arbeiten uns durch von "nix geht mehr" in Richtung "so könnte es gehen" durch.
Am Ende eines solchen Tages sind alle so richtig fertig, in jedem Fall aber sehr erleichtert, und es gibt eine gemeinsame Perspektive, die für alle schlüssig und erstrebenswert ist.


INTEGRATION

In der Integrationsphase geht es darum, dass die Erkenntnisse aus der Transformationsphase nun die weitere Geschichte des Teams schreiben. Strukturen und Abläufe dürfen umgebaut werden, um der neuen Funktionstauglichkeit zu dienen.

Für wen ist Troubleshooting geeignet

Troubleshooting hilft Teams und Organsiationen oder Organisationseinheiten wie Abteilungen, die in der Krise stecken und nicht mehr gut funktionstauglich sind. Dies zeigt sich deutlich in Situationen, wo etwas aus dem Ruder läuft und etablierte Abläufe nicht richtig funktionieren. Folgende Merkmale treten in diesen versteckt-verheißungsvollen Situationen auf:
Entscheider*innen sind mit ihrem Latein am Ende
Leadership wird zu stark oder zu schwach ausgespielt
Konflikte kochen hoch 
Intransparenz - Sozialer "Ekel" tritt auf
Persönliche Betroffenheit ist hoch
Arbeitsbeziehungen drohen zu zerbrechen
Widerstand wächst
Teams, die in so einer verfahrenen Lage stecken, können sich oft kaum vorstellen, dass sie die schwere Zeit unbeschadet durchstehen werden, geschweige dann, dass darauf auch noch ein Mehrwert zu schlagen sein könnte. Doch genau das kann der Fall sein!

Neugierig? Dann kontaktiere uns!